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Gewichtszunahme nach Rauchstopp? !

Die Befürchtung, nach einem Rauchstopp an Gewicht zuzunehmen, ist bei Frauen besonders ausgeprägt. Um einen Diskussionsprozess zu diesem Thema zu befördern trafen sich Expertinnen und Experten aus den Bereichen Ernährung, Bewegung und Tabakentwöhnung im März 2015 zu einem gemeinsamen Workshop. Gemeinsam wurde in Hannover die Bedeutung der Lebensstilfaktoren Ernährung und Bewegung für die Tabakentwöhnung diskutiert. Die im Ergebnis entstandene Dokumentation zeigt die Bedeutung einer interdisziplinären Sichtweise auf das Thema und beinhaltet zudem gemeinsam erarbeitete Handlungsempfehlungen für Praktikerinnen und Praktiker. Der Workshop wurde von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V., mit Unterstützung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und in Kooperation mit FACT e.V. durchgeführt.

zur Dokumentation (PDF)

Arbeitsschwerpunkte 2006-2014

2012-2014:
Ziel der zweiten Projektphase von „Weniger ist mehr – Rauchfreiberatung durch Familienhebammen“ (WIM) war es, den Ansatz der Rauchfreiberatung bundesweit in die Arbeit der Familienhebammen zu implementieren. Damit verbunden war die Umsetzung des Curriculums in der Weiterbildung zur Familienhebamme und in freien Seminaren in verschiedenen Regionen Deutschlands. Es wurden 14 Einführungs- bzw. 7 Vertiefungsseminare durchgeführt, mit durchschnittlich 11 bzw. 9 Teilnehmerinnen. Die Seminare wurden in dieser Projektphase für Hebammen und Berufsgruppen der Frühen Hilfen geöffnet. An der Dokumentation realisierter Beratungen haben sich 25 der Seminarteilnehmerinnen beteiligt. Für 139 Frauen wurden Angaben zu deren Rauchgewohnheiten, ihrer Veränderungsmotivation bezüglich eines Rauchstopps und in der Beratung genutzten Gesprächsstrategien dokumentiert. Als neuer Kooperationspartner konnte in dieser Projektphase der Deutsche Hebammenverband gewonnen werden.

2011-2012: 
Das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Projekt „Weniger ist mehr – Rauchfreiberatung durch Familienhebammen“ (WIM) beinhaltete die Entwicklungerbildung von Hebammen zu Familienhebammen. Das Ziel war Schwangere, junge Mütter und deren Familien aus sozial belasteten Verhältnissen im Rahmen der Hebammenbetreuung zum Rauchstopp zu motivieren sowie unterstützung anzubieten, um Rückfälle zu verweiden. Die Schaffung einer rauchfreien Umgebung für das Kind ist dabei ein wichtiges Teilziel. Das Curriculum zur Racuhfreiberatung wurde im Rahmen der Qualifizierung zur Familienhebamme in Niedersachsen erprobt und von teilnehmenden Familienhebammen in der Praxis umgesetzt. Das Projekt wurde wissenschaftlich evaluiert.

2010:
Organisation eines parlamentarischen Frühstücks im Bundestag  zur Unterstützung der Einführung von  bildlichen Warnhinweise auf Zigarettenpackungen in Deutschland zum Thema des Weltnichtrauchertags 2010  „Gender and tobacco with an emphasis on marketing to women“ gefördert durch „ Frauen fördern die Gesundheit e.V. Stiftung des Deutschen Ärztinnenbunds.

Organisation eines Workshops „Frauen und Rauchen – wie erreichen wir sozial benachteiligte Frauen ?“ im Rahmen des 16. Kongresses  „Armut und Gesundheit“ im Dezember 2010 in Berlin

Internationale Auszeichnung von  Frau Sibylle Fleitmann mit dem World No Tobacco Day Award“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO)  für  Ihre Tätigkeit im Rahmen von FACT – Frauen aktiv contra Tabak e.V. Link zur Pressemitteilung.

Stellungnahme zur Revision der EU Tabakkontrollrichtlinie  2001/37/ED. Es wird besonders auf den Bedarf einer Tabakkontrollpolitik, die die Bedürfnisse von Frauen und Mädchen berücksichtigt hingewiesen (download der Stellungnahme).

2009:
Organisation eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten  Implementationsworkshops „Schwangere und Gesundheitsberufe im Fokus“.  Die Dokumentation steht hier zur Verfügung.

Unterzeichnung des  „Kölner Appells“ (download) in dem Entscheidungsträger aus Politik, Gesundheit und Sozialem aufgerufen werden unverzüglich Lücken und Defizite in der Versorgung von schwangeren Frauen und Mädchen  im Bereich Tabakprävention und -behandlung zu schließen.

Publikation eines Artikels in der Sonderausgabe des Bundesgesundheitsblatts  „Frauen und Rauchen: Herausforderung für die Tabakkontrollpolitik in Deutschland“ (download des Artikels).

Offizielle Stellungnahme und Teilnahme and der Anhörung zur Änderung des Gesetzes zum Schutz von Nichtraucherinnen und Nichtrauchern in Nordrhein-Westfalen (download stellungnahme).

2008:
Organisation und Durchführung der Jahrestagung der Drogenbeauftragten der  Bundesrepublik Deutschland zum Thema „Frauen und Rauchen : Neue Wege in der Prävention“ . Im Rahmen der Tagung wurden  sieben Handlungsempfehlungen als Arbeitsgrundlage für Aktivitäten im Bereich Frauen und Rauchen in Deutschland erarbeitet (download der Handlungsempfehlungen auf deutsch und englisch).

2007:
Aktive Einflussnahme zur Förderung des Genderaspekts in der Entwicklung des Nichtraucherschutzes in Deutschland durch Stellungsnahmen und Teilnahme an politischen Anhörungen (download der Stellungnahme).

2006:
Aufbau der Strukturen des Vereins und erste Schritte zur Entwicklung eines nationalen Netzwerks Frauen und Rauchen.

 

Geschäftsberichte

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