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FACT Frauen aktiv contra Tabak e.V. setzt sich ein für die Förderung der Gesundheit und insbesondere für die Tabakrauchfreiheit der Lebenswelten von Mädchen, Frauen und deren Familien. Wir arbeiten daran, dass die Bedürfnisse von Mädchen und Frauen in tabakbezogenen Informationen, Präventions- und Entwöhnungsprogrammen abgebildet werden.

Die meisten Schwangeren wissen, dass Rauchen ihnen und Ihrem Kind schadet. Trotzdem rauchen in Deutschland ungefähr 16% der Frauen während der Schwangerschaft.

Um die Motivation für einen Rauchstopp zu fördern, hat FACT e.V. zusammen mit dem Verein Frauen fördert die Gesundheit e.V.  einen leicht verständlichen Flyer für rauchende Schwangere entwickelt, der die Entscheidung zum Rauchstopp unterstützen soll. Dieser wurde in mehrere Sprachen übersetzt und liegt nun auch auf Arabisch, Bulgarisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch und Türkisch vor.

Das Material soll Frauenärztinnen, Hebammen und anderen Berufsgruppen der Frühen Hilfen in der Beratung zur Rauchfreiheit unterstützen. Der Flyer beinhaltet kurze Antworten auf Fragen, die in Zusammenhang mit dem Rauchen während der Schwangerschaft auftreten können. Er hat das Format des Mutterpasses und ist leicht verständlich geschrieben.

Kooperationspartner sind der Deutsche Hebammenverband, der Deutsche Ärztinnenbund e. V. und der Berufsverband der Frauenärzte e. V. und das Deutsche Netz Rauchfreier Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen DNRfK e.V.

Der Flyer kann über FACT e.V. oder über die beteiligten Verbände durch Zusendung eines mit 1,45 Euro frankierten DIN A 5 Rückumschlages kostenlos bestellt werden.

 

 WIR SETZEN UNS EIN FÜR

  • die Entwicklung und Umsetzung von zielgruppenorientierten Programmen mit dem Ziel der Reduktion des Tabakkonsums unter Mädchen, Frauen und in deren Familien
  • die Vernetzung von Expertinnen und Experten aus den Bereichen Frauengesund-heit, Bildung und Soziales und Tabakkontrollpolitik
  • die Umsetzung des WHO Rahmenabkommens zur Eindämmung des Tabakkon-sums, z.B. durch Steuererhöhungen und umfassende Werbe- und Sponsoring-verbote für Tabakprodukte
  • den konsequenten Ausschluss der Tabakindustrie von politischen, wissenschaft-lichen und gesellschaftlichen Aktivitäten, die eine Umsetzung von Tabakpräven-tion beeinflussen könnten

Unsere Motivation sich besonders für Mädchen, Frauen und deren Familien einzusetzen resultiert daraus, dass

  • der weibliche Körper anders auf das Nikotin reagiert als der männliche und es demzufolge Mädchen und Frauen schwerer fällt mit dem Rauchen aufzuhören
  • Aspekte wie Gewichtskontrolle dazu beitragen den Rauchstopp nicht zu wagen
  • der Umgang mit Stress im Alltag, besonders in frauendominierten Tätigkeitsbereichen wie der Pflege maßgeblich den Rauchstopp erschwert