Symposium mit dem Themenschwerpunkt: Berufsschule, Pflegeschule und Schwangerenberatung – Türöffner für die Kommunikation von Suchtthemen?“

Auf der Jahrestagung der Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (DGSucht) am 6.12.2016 in Berlin wurde unter der Leitung von Christa Rustler ein Symposium mit dem Themenschwerpunkt: Berufsschule, Pflegeschule und Schwangerenberatung – Türöffner für die Kommunikation von Suchtthemen?“ organisiert und moderiert.

Im Symposium wurden drei Ansätze der zielgruppenorientierten Herangehensweise an die Prävention des Tabakrauchens vorgestellt. Allen war gemeinsam, der  sozialen Norm des Rauchens entgegenzuwirken. Im ersten Beitrag wurde gezeigt, dass das Setting Berufsschule geeignet ist, um jungen Erwachsenen für Maßnahmen der Tabakrauchprävention zu erreichen. Im Fokus des zweiten Beitrages standen Ergebnisse des Modellprojekts „astra – Aktive Stressprävention durch Rauchfreiheit in der Pflege“. Dieses beinhaltet die Entwicklung und Implementation von Maßnahmen, um der  hohen Rauchprävalenz (ca. 50%) unter PflegeschülerInnen entgegenzuwirken. Im dritten Beitrag wurden Ergebnisse einer Kurzberatung Schwangerer zum Rauchverzicht im Setting der Schwangerschaftsberatungsstelle vorgestellt. Entsprechend der gering ausgeprägten Motivation bei der Majorität der beratenen Schwangeren das Rauchen aufzugeben zeigen die Daten sechs Monate später, dass ein Rauchstopp nur von einem kleinen Teil von ihnen umgesetzt wurde.

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